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Rückenschmerzen? Bewegung hilft!
Anatomisches Dilemma – unser Rücken
Ein harter Tag im Büro. Acht Stunden in der typischen Kauerhaltung vor dem Computer. Durch das ständige Mausklicken tut der Nacken langsam weh. Kopfschmerzen sind im Anflug und der untere Rücken fängt an sich bemerkbar zu machen.
Rückenschmerzen sind in Deutschland mit Abstand die Volkskrankheit Nummer 1.
Warum ist das so?
Um die Gründe hierfür zu begreifen, müssen wir uns den menschlichen Körper genauer ansehen. Im Grunde genommen ist unser Körper noch ein Relikt aus der Steinzeit. Er hat sich seit her nicht groß verändert oder angepasst. Unsere Wirbelsäule ist weder für langes Sitzen noch für langes Stehen geschaffen worden. Anatomisch sind wir immer noch dafür ausgelegt, uns auf allen Vieren fort zu bewegen. Da wir großartiger Weise jedoch den aufrechten Gang erlernt haben, ergibt sich nun ein Problem, dessen Auswirkungen wir im Alltag mit aller Härte zu spüren bekommen.
Der Mensch ist für die Bewegung geschaffen!
Einseitige Belastungen wie langes Stehen oder Sitzen schaden uns auf Dauer. Nehmen wir als Beispiel unsere Bandscheiben, kleine flache Gelenkknorpel, die zwischen unseren Wirbeln sitzen. Sie dienen, vereinfacht gesagt, als Stoßdämpfer für die Wirbelsäule.
Die grobe Funktionsweise der Bandscheibe könnte man mit der eines Schwammes vergleichen. Wird die Bandscheibe belastet, wird sie quasi ausgequetscht. Bei einer Entlastung saugt sie sich wiederum mit Flüssigkeit voll, wodurch sie mit Nährstoffen versorgt wird. Dieser Prozess ist wichtig um die Bandscheibe elastisch und funktionsfähig zu halten.
Bleibt die regelmäßige Belastung und Entlastung der Bandscheiben aus, trocknen diese aus und werden porös.
Das Risiko für einen Bandscheibenvorfall steigt drastisch an.
Ein weiteres Problem bei einseitigen Belastungen ist die punktuelle Degeneration bestimmter Muskelpartien. Einfach gesagt, die Muskeln verkümmern regelrecht und können ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. Da hilft leider auch das regelmäßige Anheben und zum Mund führen des Kaffeebechers wenig.
So gut wie jeder Muskel in unserem Körper hat auch einen Gegenspieler mit dem er sich messen muss. Ist eine Seite stärker als die andere, kann das Auswirkungen auf unsere Haltung haben. Ist die Rückenmuskulatur im Schulterbereich zu schwach und ist die Brustmuskulatur zu stark, fallen die Schultern nach vorne - ein sogenannter Rundrücken. Verspannungen und Rückschmerzen sind durch eine solche Fehlhaltung sehr wahrscheinlich. Eine schwache Bauchmuskelpartie beispielsweise, kann ebenfalls ein Grund für Rückschmerzen sein. Als Teil der Rumpfmuskeln sind die Bauchmuskeln sozusagen Tragpfeiler unseres Körpers. Sind sie zu schwach, werden Stöße und Erschütterungen direkt an die Wirbelsäule übertragen.
Die Frage ist, kann man etwas tun, um sich langfristig von Rückschmerzen zu befreien oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen.
Die Antwort ist ganz klar JA!
Durch ein fachlich angeleitetes Training von Spezialisten lassen sich Rückschmerzen bis zur Schmerzfreiheit kurieren. Nur sehr gut ausgebildetes Personal wie das Trainerteam im Juka Dojo Rahlstedt kann erkennen, welche Muskeln sie trainieren müssen und welche nicht. Außerdem kann ein abwechslungsreiches Training, das sowohl die obere wie die Tiefenmuskulatur anspricht, nur in einem Fitnessstudio stattfinden, das auch über die dafür nötigen Geräte und über ein entsprechendes Kursangebot verfügt.
Es ist also in jedem Fall ratsam sich von Profis testen zu lassen, um auch im Alter noch schmerzfrei durch den Alltag kommen zu können. Ein Anruf genügt 6775044!
Paul Trzebiatowski Sportliche Leitung juka-dojo